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Haben Sie es auch schon mal auf den großen Immobilienportalen gesehen? Bestimmt! Die Rede ist von schrecklichen Maklerfotos. Diese Fotos sind auf jeden Fall nicht verkaufsfördernd, sondern haben die gegenteilige Wirkung.

Auf der Seite „Terrible Real Estate Agent Photographs“ können Sie die misslungenen und abschreckenden Maklerfotos ansehen. Hier ein Link: http://terriblerealestateagentphotos.com/

So etwas passiert Ihnen mit mir garantiert nicht :)

Viele Interessenten wundern sich, wenn Sie vom Immobilienmakler eine E-Mail mit einem Link erhalten, auf dem Sie einer Widerrufsbelehrung zustimmen müssen. Dieser Vorgang wird oftmals auf Interessentenseite nicht verstanden, vor allem dann, wenn man sich erstmalig auf Immobiliensuche begibt.

Seit Juni 2014 unterliegen die Makler jedoch dem Fernabsatzgesetz. Der Makler wird Ihnen daher nur das Exposé versenden, wenn Sie auf das 14-tägige Widerrufsrecht bereits im Vorfeld verzichten und der Makler somit sofort für Sie tätig werden kann.

Wird dieser Widerrufsbelehrung nicht zugestimmt, müsste der Makler 14 Tage warten, bevor er das Exposé versenden kann, d.h. bis die Widerrufsfrist erloschen ist.

Der Verzicht auf das Widerrufsrecht dient der Provisionssicherung, falls es zu einer Kaufvertragsbeurkundung kommt.

Kosten entstehen im Vorfeld natürlich keine für Sie, sondern ausschließlich, wenn es zu einer Beurkundung des Kaufvertrages kommt.

Seit dem 1.5.2014 gilt die Energieausweispflicht beim Verkauf und der Vermietung, welche die Energieeffizienzklassen A+ bis H angeben.

  • Bei Verkauf oder Vermietung sind die Energieeffizienzklassen bereits im Exposé anzugeben. Den Interessenten müssen bei jeder Besichtigung eine Kopie des Ausweises ausgehändigt werden. Verletzt der Eigentümer diese Pflicht, kann er mit bis zu 15.000,- €
  • Bußgeld bestraft werden.
    Heizkessel, die älter als 30 Jahren sind, müssen innerhalb von 2 Jahren nach Übernahme des Hauses ausgetauscht werden.

 

Jeder Eigentümer, der seine Immobilie verkaufen oder vermieten will, muss daher über einen gültigen Energieausweis verfügen.

Dabei unterscheidet man in zwei Arten von Energieausweisen:

1. Bedarfsausweis:

  • Anhand von baulichen Aspekten wird der theoretische Energiebedarf berechnet
  • Bei Wohngebäuden mit einem Baujahr bis 1978 und einer Größe von bis zu 4 Wohneinheiten wird ein Bedarfsausweis benötigt.
    (Ausnahme: Für Gebäude, deren Bauantrag nach dem 1.11.1977 gestellt worden ist oder die durch nachträgliche Maßnahmen die Anforderungen der Wärmeschutzver-ordnung von 1977 erfüllen, genügt ein Verbrauchsausweis.)

2. Verbrauchsausweis:

  • Orientiert sich an den Energieverbrauch der Vergangenheit und wird anhand von mind. 3 Abrechnungen erstellt
  • Zulässig für Mehrfamilienhäuser mit mindestens 5 Wohneinheiten oder
  • Zulässig für Wohnhäuser die bereits die Wärmeschutzverordnung von 1977 einhalten

 

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